Hundepfote

Presseberichte

HSVM überzeugt bei Gedächtniscup

Hundesportverein Mühlacker richtet den 1. Hans und rudi Heidinger Gedächtniscup aus

Mühlacker. (sob) In Gedenken an die Väter des Turnierhundesports richtete der Hundesportverein Mühlacker (HSVM) bei optimalen Witterungsbedingen am Sonntag erstmalig den Hans und Rudi Heidinger Gedächtniscup aus. Das im vergangenen Jahr verstorbenen Senderstädter Geschwisterpaar legte in den 1970er Jahren die Basis für die heutige ,,Leichtathletik mit Hund“ und leisteten gleichzeitig Pionierarbeit für den gewaltfreien und modernen Hundesport. Mit dem ,,1. Freizeit-Turnier für Hunde aller Rassen und Größen“ im Käppele-Stadion öffneten sie den Hundesport nicht nur für alle Hunderassen und deren Mischlinge, sondern auch für die Breite der Bevölkerung, was sich auch beim Ersten Gedächtniscup zur Freude des HSVM Turnierhundesport-Abteilungsleiters, Albrecht Heidinger widerspiegelte. In der Kinder- und Jugendklasse über die Aktivenklasse bis hin zu den Senioren waren die Teilnehmer und ihre Vierbeiner bunt gemischt. Eher selten im Hundesport anzutreffende Rassen wie Windhund und Staffordshire Bullterrier kämpften ebenso um die heißbegehrten Pokale wie Australian Shepherds, Labradore und Mischlinge.

Im Vierkampf bei den Jugendlichen setzte sich die Ötisheimerin Lea Kirsch mit ihrem Labrador Maya vom HSVM durch. Das Team startete mit 55 Punkten im Gehorsam und blieb im Hürden- und Slalomlauf fehlerfrei. Im Hindernislauf legte die 17 Jährige dann noch einen Zahn zu und überzeugte durch sehr schnelle und fehlerfreie Läufe. Direkt hinter ihr reihten sich die Vereinskolleginnen Stephanie Zöllner mit ihrem Nachwuchshund Kaley und Amelie Mandl mit Louis ein. Bei der männlichen Jugend siegte Manuel Müller, der ebenfalls im HSVM-Trickot auflief, mit seiner Kimba Dank 55 Punkten im Gehorsam und den zwei schnellsten Hindernisläufen aller Teilnehmer vor dem für Iptingen startenden Nick Hein mit Hovawart Liam. Bei den Frauen zeigte Anne-Kathrin Friesch vom HSVM mit Labrador Kermit die beste Gehorsams-Vorführung des gesamten Tages und wurde von Leistungsrichter Stefan Groiss mit vorzüglichen 59 Punkten belohnt. Dadurch erhöhte das Senderstädter Team die persönliche Bestleistung auf 271 Punkte und landete auf Platz eins vor ihren Vereinskolleginnen Nadja Mahler mit Feli und Turnierneuling Juliane Stefke mit Qween. Die Tagesbestleistung aller weiblichen Teilnehmer sicherte sich indess Nadine Schramm vom VdH Königsbach mit 273 Punkten (Altersklasse ab 35 Jahren). Steffen Knauß mit seinem Weimaraner Isy vom VdH Nürtingen siegte bei den Männern ab 35 Jahren mit 279 Punkten vor dem Frankenthaler Michael Kahrl. Bei den Männern ab 50 Jahren musste sich das harmonische Mensch-Hund Team aus Frank Zundel und Toni vom VdH Iptingen dem Konkurrenten Bernhard Oppel aus Frankenthal geschlagen geben und landete auf Platz zwei. Die seit diesem Jahr für Mühlacker startende Angelika Lange legte bei den Seniorinnen sehr gute 57 Punkte vor. Bei den Laufdisziplinen blieb die Auricherin mit ihrem Hund Puma fehlerfrei, was Platz eins mit 253 Punkten bedeutete.

Damen-Team sorgt für Überraschung

Im Mannschaftswettbewerb CSC, einer Art Staffellauf aus drei Mensch-Hund-Teams, gab es ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Mühlacker 1, einem reinen Männerteam bestehend aus Philipp Fiedler mit Leihhund Kermit, dem derzeit wohl schnellsten Mann des HSVM Manuel Müller mit Kimba und THS-Neuling Michael Zöllner mit Familienhund Milow, und Mühlacker 2, einem reinen Frauenteam bestehend aus Nadja Mahler mit Feli erstmalig auf Sektion 1, Sofie Bloß und Lou ebenfalls erstmalig auf Sektion 2 und der Jugendlichen Pia Hamschmidt mit Lilli auf Sektion 3. Den Sieg in diesem Duell sicherte sich dieses Mal das Frauen-Team HSVM 2, die durch fast fehlerfreie Läufe knapp vor den Männern des HSVM und vor der Startergemeinschaft aus Königsbach, Pforzheim und Iptingen auf Platz eins landeten.

Wanderpokale gehen nach Nürtingen und Frankenthal

Den Hans-Heidinger-Wanderpokal für den Verein mit den meisten Startern konnte an den Hund und Sport Frankenthal vergeben werden (der gastgebende Verein ist hierbei nicht in der Wertung). Steffen Knauß nahm für seinen Sieg in der AK35 mit der gleichzeitig überlegenen Tagesbestleistung aller Teilnehmer den Rudi-Heidinger-Wanderpokal für die beste VK-Leistung entgegen.

 

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