Hundepfote

Presseberichte

(neu) Ursula Rittinger mit Timber erste Deutschlandmeisterin im Rally Obedience

Senderstäder Hundesportler überzeugen in Würzburg

(nl) Beim ersten Deutschlandturnier der neuen Sparte Rally Obedience in Würzburg überzeugten die drei angetretenen Teams des Hundesportverein Mühlacker (HSVM) im direkten Vergleich mit Hundesportlern aus ganz Deutschland und stellten mit Ursula Rittinger und Airedale Terrier Timber die erste Deutschlandmeisterin.

Als sich im Jahre 2009 die ersten kleinen Gruppierungen in der aus den USA zu uns gebrachten Sportart Rally Obedience gründeten, hatte wohl kaum jemand mit dem rasanten Boom der neuen Alternative im Hundesport gerechnet. Nachdem das Interesse am „RO“ in den letzten paar Jahren immer mehr wurde, veranstaltete der Deutsche Hundesportverband nun mit dem Pilotprojekt „Deutschlandturnier“ eine Art Vorläufer zu einer zukünftigen Deutschen Meisterschaft. Beim Rally Obedience müssen diverse Gehorsamsübgungen wie bei einer Rally in immer neuen Kombinationen abgearbeitet werden. Je nach Leitungsklasse steigt auch die Schwierigkeit der gestellten Aufgaben. Zwei Besonderheiten zeichnen das „RO“ in der großen Welt des Hundesports besonders aus. Zum einen ist die Kommunikationen und Interaktion mit dem vierbeinigen Teampartner – im Gegensatz zu anderen Sportarten – nicht nur erlaubt, sondern sogar erwünscht. Loben, motivieren und Hilfen über Handzeichen und Körpersprache werden hier nicht mit Punktabzug geahndet. Zum anderen gibt es für Hunde ab acht Jahren eine gesonderte Seniorenklasse in der die Übungen altersgerecht angepasst sind. Auch Hundeführer und Vierbeiner mit Handicap sind im Rally Obedience keine Seltenheit. Sie können die Parcours ihren Einschränkungen anpassen lassen.

Durch diese Besonderheit hat HSVM-Trainerin Ursula Rittinger überhaupt die Möglichkeit ihren Airedale Terrier Timber, der bereits in den Sportsparten Obedience, Turnierhundesport und der Vielseitigkeitsprüfung für Gebrauchshunde sportlich erfolgreich war, noch aktiv auf Wettkämpfen führen zu können. Aufgrund von Rückenproblemen darf der 10-jährige Rüde keine der anderen Sportarten mehr ausführen. Im Rally Obedience kann sein Frauchen den großen HSVM RO Deutschlandturnier 1HPArbeitsdrang des 10-jährigen Rüden dennoch sinnvoll stillen. Seiner Gesundheit zuliebe lässt Rittinger die Sprünge in den Parcours für Timber nicht so hoch auflegen, wie es laut Regelwerk gefordert wäre. Doch das tut seinem Eifer bei der Bewältigung der Aufgaben keinen Abbruch, wie das Senderstädter Gespann nun beim Deutschlandturnier unter Beweis stellte.

Während es bei Rally Obedience Turnieren normalerweise üblich ist, dass die Teams direkt im Anschluss an ihren Lauf Punktzahl, Wertnote und Laufzeit mitgeteilt bekommen, hatten sich die Organisatoren beim Deutschen Hundesportverband eine weitaus spannungsvollere Handhabung einfallen lassen: nach Bewältigung des Parcours wurde vom Richter lediglich die Wertnote für den Lauf angezeigt, sodass über die Platzierungen nur Spekulationen angestellt werden konnten. Ursula Rittinger und Timber absolvierten die kniffligen Aufgaben der höchsten Prüfungsstufe Klasse III konzentriert und mit Präzession, sodass Richterin Andrea Kümmel am Ende die Wertnote HSVM RO Deutschlandturnier 2HP„vorzüglich“ zückte. Insgesamt wurde diese nur drei Mal in dieser Klasse vergeben und mit 98 von 100 möglichen Punkten sicherte sich Ursula Rittinger mit Timber aus 42 Startern den Klassensieg und damit auch den zum ersten Mal vergebenen Titel „Deutschlandmeisterin“ im Rally Obedience.

Eine knappe Angelegenheit war der Wettstreit um den Meistertitel in der Klasse der Senioren. Hier wurde unter 15 Startern stolze 13 Mal die höchste Wertnote „vorzüglich“ für Läufe über 90 Punkten vergeben. Auf ganze 99 Punkte kam Kathrin Heintel mit Itchy. Trotz seines hohen Alters arbeitete der fast 14-jährige Mischling den Parcours von Richterin Carola Blödt mit Freude akkurat ab und landete damit mit seinem Frauchen in der HSVM RO Deutschlandturnier 3HPEndabrechnung auf dem fünften Platz. Silvia Hein mit Golden Retriever Dori erreichte in Klasse III mit guten 78 Punkten eine solide Platzierung im Mittelfeld der Startklasse (Rang 19).

 

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